| Material: |
75 % Schurwolle, 25 % Polyamid |
| Knäuelgröße: |
5 g auf einer Garnkarte |
| Lauflänge: |
ca. 41 m / 5 g |
| Nadelstärke: |
Herstellerangabe: 2,5–3,0 mm; beim Mitführen auf das Hauptgarn und die Anleitung abstimmen. |
| Maschenprobe: |
Abhängig von Hauptgarn, Muster und Fadenspannung. Eine gemeinsame Maschenprobe mit beiden Fäden anfertigen. |
| Pflege: |
40 °C Wollwaschgang; nicht bleichen, nicht im Trockner trocknen; auf Stufe 1 bügelbar. Bei Garnkombinationen die empfindlichste Komponente berücksichtigen. |
Beilaufgarn – kleine Ergänzung für langlebige Lieblingsstücke
Beilaufgarn von Pro Lana ist ein feines, zweifädiges Garn zum Verstärken, Stopfen und Reparieren. Die Mischung aus 75 % Schurwolle und 25 % Polyamid eignet sich besonders für beanspruchte Bereiche wie Sockenfersen und Spitzen. Jede Garnkarte enthält 5 g mit ca. 41 Metern Lauflänge – ein handliches Format für gezielte Verstärkungen und kleine Ausbesserungen.
Socken an den richtigen Stellen verstärken
Führen Sie das Beilaufgarn in den gewünschten Bereichen gemeinsam mit Ihrem Hauptgarn. So können Sie Fersen oder Spitzen bereits beim Stricken zusätzlich unterstützen. Stimmen Sie die Verarbeitung auf Ihre Anleitung ab und prüfen Sie an einer Probe, wie sich die Kombination auf Dicke, Elastizität und Maschenbild auswirkt.
Ein zusätzlicher Faden kann die Fadenspannung verändern. Achten Sie deshalb darauf, beide Fäden gleichmäßig zu führen, ohne den Beilauffaden zu straff anzuziehen. Der Übergang zwischen einfach und doppelt gearbeiteten Abschnitten sollte zum Muster und zur gewünschten Passform passen. Vernähen Sie die Fadenenden sorgfältig, damit sie später beim Tragen nicht stören.
Reparieren statt aussortieren
Auch zum Stopfen kleiner Löcher und zum Ausbessern abgenutzter Stellen lässt sich das Garn verwenden. Prüfen Sie vor einer Reparatur, ob das umliegende Gestrick noch ausreichend stabil ist. Wählen Sie eine passende Stopftechnik und arbeiten Sie über den beschädigten Bereich hinaus in intakte Maschen, damit die Ausbesserung guten Halt erhält.
Für ein unauffälliges Ergebnis bietet sich eine ähnliche Farbe an. Mit einem bewussten Kontrast können Sie eine Reparatur dagegen sichtbar gestalten und Ihrem Stück eine persönliche Note geben. Probieren Sie die Wirkung zunächst an einer kleinen Stelle oder einer vorhandenen Maschenprobe aus.
20 Farben für passende Ergänzungen
Die Farbpalette umfasst helle Naturtöne, melierte Grau- und Braunnuancen sowie Blau, Grün und Rottöne. Jede Variante trägt den Farbnamen und die eindeutige Hersteller-Farbnummer und besitzt ein eigenes Produktfoto. Für Nachbestellungen ist die Farbnummer entscheidend; die Bildschirmdarstellung kann vom tatsächlichen Garn abweichen.
Mit einer gemeinsamen Maschenprobe planen
Pro Lana nennt eine Nadelstärke von 2,5 bis 3,0 mm. Beim Einsatz als Beilauffaden richten sich Nadelwahl und Maschenprobe jedoch nach der gesamten Garnkombination. Eine feste Maschenzahl wäre hier wenig aussagekräftig: Stricken Sie die Probe mit beiden Fäden im vorgesehenen Muster, behandeln Sie sie entsprechend den Pflegehinweisen und messen Sie anschließend die fertigen Maße.
Wie viel Garn Sie benötigen, hängt von der Größe der verstärkten Bereiche und Ihrer Arbeitsweise ab. Planen Sie etwas Reserve für Fadenenden und Ausbesserungen ein. Bewahren Sie die Garnkarte mit Farb- und Partieangaben zusammen mit dem Restgarn auf.
Pflege auf alle Materialien abstimmen
Das Beilaufgarn ist bei 40 °C im Wollwaschgang waschbar, darf nicht gebleicht oder im Trockner getrocknet werden und ist auf niedriger Stufe bügelbar. Für das fertige Werkstück gelten immer auch die Vorgaben des Hauptgarns: Benötigt es eine schonendere Behandlung, ist diese für das gesamte Stück maßgeblich.
Ihre Vorteile auf einen Blick
- Feines, zweifädiges Verstärkungs- und Stopfgarn
- 75 % Schurwolle und 25 % Polyamid
- Ca. 41 m auf einer praktischen 5-g-Garnkarte
- Für Sockenfersen, Spitzen und kleine Reparaturen
- 20 Farben mit eindeutiger Farbnummer
- Zum gezielten Mitführen mit Ihrem Hauptgarn