Nadelspiele – ideal für Socken, Mützen und kleine Runden
Nadelspiele sind die klassische Wahl für Strickprojekte mit kleinen Umfängen. Ein Nadelspiel besteht meist aus vier oder fünf kurzen, beidseitig zugespitzten Stricknadeln. Die Maschen werden auf mehrere Nadeln verteilt und anschließend in Runden abgestrickt.
Besonders beliebt sind Nadelspiele für Socken, Ärmel, Handschuhe, Stulpen, Mützen oder Babykleidung. Sie ermöglichen es, auch sehr kleine Durchmesser gleichmäßig und ohne störende Naht zu stricken.
Wofür eignet sich ein Nadelspiel?
Ein Nadelspiel kommt immer dann zum Einsatz, wenn ein Strickstück in Runden gearbeitet wird und der Umfang für eine klassische Rundstricknadel zu klein ist.
Typische Einsatzbereiche sind:
- Socken und Strümpfe
- Ärmel und Bündchen
- Handschuhe und Fäustlinge
- Stulpen
- Mützen
- kleine Rundprojekte
- Baby- und Kinderbekleidung
Auch für das Ausarbeiten kleinerer Bereiche innerhalb eines größeren Strickprojekts sind Nadelspiele sehr praktisch.
Welche Nadelstärke ist die richtige?
Die passende Nadelstärke richtet sich nach dem verwendeten Garn, der Maschenprobe und der jeweiligen Strickanleitung.
Für feine Sockenwolle werden meist dünnere Nadeln benötigt, während dickere Garne entsprechend stärkere Nadelspiele erfordern. Die Angaben auf der Banderole des Garns oder in der Strickanleitung geben einen guten ersten Anhaltspunkt.
Da jeder Mensch unterschiedlich fest oder locker strickt, empfiehlt sich bei passformkritischen Projekten zusätzlich eine Maschenprobe.
Nadelspiele aus Metall, Holz oder Bambus
Nadelspiele sind in verschiedenen Materialien erhältlich und unterscheiden sich dadurch auch im Strickgefühl.
Metallnadeln besitzen meist eine besonders glatte Oberfläche. Die Maschen gleiten leicht über die Nadel und ermöglichen ein schnelles Stricken.
Holznadeln fühlen sich angenehm warm an und bieten häufig etwas mehr Halt. Das kann besonders bei glatten Garnen hilfreich sein.
Bambusnadeln sind leicht und vergleichsweise griffig. Dadurch können sie auch für Einsteiger angenehm zu handhaben sein.
Welche Variante am besten geeignet ist, hängt vor allem vom verwendeten Garn und den persönlichen Vorlieben ab.
Mit dem Nadelspiel gleichmäßig in Runden stricken
Beim Stricken mit einem Nadelspiel werden die Maschen gleichmäßig auf mehrere Nadeln verteilt. Mit einer weiteren Nadel werden die Maschen nacheinander abgestrickt. Dadurch wandert die freie Arbeitsnadel während des Strickens rund um das Strickstück.
Nach etwas Übung lässt sich diese Technik schnell und flüssig arbeiten. Sie bietet besonders bei kleinen Umfängen viel Kontrolle über das Strickstück.
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