Gummifaden | Glossar

Gummifaden bezeichnet einen dünnen elastischen Faden, meist mit einem Kern aus Elastomer und gegebenenfalls textiler Umhüllung.

Bedeutung und wichtige Merkmale

Gummifaden wird als Zusatzmaterial eingesetzt und ist nicht mit normalem Gummiband oder elastischem Hauptgarn gleichzusetzen. Dehnung, Rücksprung, Stärke und Hitzebeständigkeit unterscheiden sich je nach Produkt. Alterung, Wärme und bestimmte Pflegemittel können die Elastizität beeinträchtigen.

Anwendung und typische Einsatzgebiete

Beim Stricken kann er in ausgeleierte Bündchen eingezogen oder zusammen mit dem Garn verarbeitet werden. Beim Nähen dient er unter anderem zum Smoken und Raffen, häufig in der Spule. Die konkrete Verarbeitung richtet sich nach Herstellerangaben und Material des Werkstücks.

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Material, Werkzeug und Verarbeitung

Eine stumpfe Wollnadel hilft beim nachträglichen Einziehen in Maschen. Beim Nähen werden Spulenspannung und Wicklung zuerst an einem Reststück getestet. Gummifaden wird nicht unnötig vorgedehnt und an Enden sicher, aber ohne schädigende Knoten befestigt.

Typische Fehler und Abgrenzungen

  • Gummifaden wird wie unelastisches Nähgarn mit maximaler Spannung verarbeitet.
  • Pflege- und Temperatureignung werden nicht mit dem Hauptmaterial abgeglichen.
  • Zu starke Raffung verzieht Bündchen oder Stoff dauerhaft.

Kurz gefragt

Kann Gummifaden ein Bündchen retten?

Oft ja. Er kann auf der Innenseite eingezogen werden, wenn Material und Maschen noch ausreichend stabil sind.

Ist Gummifaden waschbar?

Viele Produkte sind waschbar, aber Temperatur und Pflege müssen der jeweiligen Herstellerangabe entsprechen.