Grundmasche | Glossar
Grundmasche bezeichnet eine grundlegende Maschenart oder die wiederkehrende Basiseinheit, aus der eine Handarbeitstechnik beziehungsweise ein Muster aufgebaut wird.
Bedeutung und wichtige Merkmale
Beim Stricken zählen rechte und linke Maschen zu den wichtigsten Grundmaschen. Beim Häkeln gehören Luft-, Kett- und feste Maschen sowie Stäbchen zu den Basisformen. In einer konkreten Musterbeschreibung kann „Grundmasche“ außerdem die Masche meinen, in die eingestochen oder auf der weitere Elemente aufgebaut werden.
Anwendung und typische Einsatzgebiete
Grundmaschen werden einzeln geübt und anschließend zu Flächen, Mustern, Zu- und Abnahmen kombiniert. Die korrekte Einstichstelle, Fadenführung und Spannung bestimmen das Maschenbild. Weil der Begriff je nach Technik verschieden verwendet wird, ist die Legende der Anleitung maßgeblich.
Stricken basics · Häkeln basics · Alle Nadeln
Material, Werkzeug und Verarbeitung
Passende Nadeln und ein glattes, helles Übungsgarn erleichtern das Erkennen der Maschenteile. Maschenmarkierer kennzeichnen Anfang und Rapport. Erst nach sicherer Grundtechnik sind flauschige, sehr dunkle oder stark strukturierte Garne sinnvoll.
Typische Fehler und Abgrenzungen
- Eine Grundmasche wird als universell identische Masche für alle Techniken verstanden.
- Beim Häkeln werden Wendeluftmaschen ungeprüft als vollwertige Maschen gezählt.
- Die Einstichstelle wird ohne Blick auf Zeichnung oder Legende gewählt.
Kurz gefragt
Was sind Grundmaschen beim Stricken?
Vor allem rechte und linke Maschen; weitere Techniken entstehen durch Kombination und Veränderung.
Welche Grundmaschen gibt es beim Häkeln?
Typisch sind Luftmasche, Kettmasche, feste Masche, halbes Stäbchen und Stäbchen.