Flossenferse | Glossar

Flossenferse bezeichnet eine seltene, nicht allgemein standardisierte Bezeichnung für eine Fersenkonstruktion in einzelnen Sockenmustern.

Bedeutung und wichtige Merkmale

Anders als Käppchen-, Bumerang- oder nachträgliche Ferse besitzt „Flossenferse“ keine überall verbindliche Definition. Name, Maschenführung und Form können von einer bestimmten Designerin, Publikation oder Anleitung geprägt sein. Eine feste Schrittfolge lässt sich aus dem Begriff allein deshalb nicht seriös ableiten.

Anwendung und typische Einsatzgebiete

Wer eine Anleitung mit diesem Namen verwendet, prüft, ob die Ferse vom Schaft oder von der Spitze aus gearbeitet wird, ob Zu- oder Abnahmen, verkürzte Reihen oder ein Zwickel vorkommen und für welche Fußform sie gedacht ist. Die dortige Maschenprobe ist verbindlich.

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Material, Werkzeug und Verarbeitung

Strapazierfähiges Sockengarn, passende Nadeln und Markierer sind typische Hilfsmittel. Für eine Anpassung werden Fußumfang, Spannhöhe und Länge mit den Maßangaben der konkreten Anleitung verglichen. Eine Zwischenanprobe verhindert Fehlproportionen.

Typische Fehler und Abgrenzungen

  • Aus dem Namen wird eine allgemein gültige Konstruktion abgeleitet.
  • Maschenzahlen werden zwischen verschiedenen Anleitungen übertragen.
  • Die Ferse wird ohne Zwischenanprobe an eine andere Fußform angepasst.

Kurz gefragt

Ist die Flossenferse genormt?

Nein. Bedeutung und Aufbau müssen der jeweiligen Anleitung entnommen werden.

Kann sie durch eine andere Ferse ersetzt werden?

Manchmal, aber Maschenzahl, Zwickel, Fußlänge und Musteranschluss müssen dafür neu abgestimmt werden.