Fersenkäppchen | Glossar
Fersenkäppchen bezeichnet den gerundeten unteren Abschnitt der klassischen Käppchenferse, der sich um die eigentliche Ferse legt.
Bedeutung und wichtige Merkmale
Nach der Fersenwand wird ein Teil der Maschen in Hin- und Rückreihen weitergestrickt. Durch abgestimmte Abnahmen verbindet sich der mittlere Bereich mit den seitlichen Maschen. So entsteht die räumliche Rundung, bevor aus den Rändern wieder Maschen für Zwickel und Fuß aufgenommen werden.
Anwendung und typische Einsatzgebiete
Das Käppchen gibt klassischen Socken eine ausgeprägte Fersentiefe und lässt sich über Wandhöhe und Maschenaufteilung anpassen. Besonders bei höherem Spann kann die Kombination aus Fersenwand, Käppchen und Zwickel angenehm sitzen.
Anleitung zur Käppchenferse · Sockenwolle · addiCraSyTrio Short
Material, Werkzeug und Verarbeitung
Die genaue Einteilung hängt von Maschenzahl und Anleitung ab. Maschenmarkierer können die drei Bereiche kennzeichnen. Gleichmäßige Randmaschen an der Fersenwand erleichtern später das Aufnehmen der Zwickelmaschen.
Typische Fehler und Abgrenzungen
- Käppchen und gesamte Käppchenferse werden sprachlich gleichgesetzt.
- Seitliche Maschen werden bei den Wendestellen ausgelassen oder doppelt verarbeitet.
- Die Randmaschen der Fersenwand sind so unregelmäßig, dass beim Aufnehmen Löcher entstehen.
Kurz gefragt
Ist das Fersenkäppchen die ganze Ferse?
Nein. Es ist ein Teil der Käppchenferse; dazu gehören außerdem Fersenwand und meist ein Zwickel.
Warum entsteht beim Käppchen eine Rundung?
Die mittleren Maschen werden mit den seitlichen Maschen schrittweise zusammengestrickt.