Augenmasche bei Handarbeiten – erklärt | Glossar
Augenmasche ist im Stricken und Häkeln kein einheitlich normierter Grundbegriff. In Anleitungen für Figuren oder Motive bezeichnet das Wort meist eine Masche, die zu einem gehäkelten, gestrickten oder aufgestickten Auge gehört. Die genaue Bedeutung ergibt sich immer aus dem jeweiligen Arbeitsschritt.
Wo kommt der Begriff vor?
Bei Amigurumi kann damit eine Masche am Rand eines gehäkelten Augenteils, eine markierte Position für das Auge oder eine Masche gemeint sein, durch die beim Formen des Gesichts gestochen wird. In anderen Anleitungen kann die Bezeichnung abweichend verwendet werden.
Wie wird die richtige Masche erkannt?
Entscheidend sind Maschenzahl, Rundenangabe, Foto oder Zählmuster. Vor dem Befestigen sollte die Position beider Augen mit Markierern geprüft werden. Bei unklarer Formulierung ist die Legende der Anleitung maßgeblich.
Augen bei Figuren sicher gestalten
Gehäkelte oder gestickte Augen sind weich und fest mit dem Werkstück verbunden. Sicherheitsaugen müssen nach Herstellerangabe montiert werden; für Spielzeug von kleinen Kindern sind gestickte Lösungen häufig die vorsichtigere Wahl. Ideen bietet „Happy Häkelfriends“, passende Projekte die Kollektion Amigurumi.
Typische Fehler
- Der Begriff wird ohne den Kontext der Anleitung interpretiert.
- Die Augen werden vor dem Ausrichten endgültig befestigt.
- Maschenpositionen werden auf beiden Seiten unterschiedlich gezählt.
Weiterführende Inhalte
Zur Wahl des passenden Garns siehe „Welches Garn für welches Projekt?“.
Kurz gefragt
Ist eine Augenmasche eine besondere Grundmasche?
Nein. Der Begriff beschreibt gewöhnlich die Funktion oder Lage einer Masche innerhalb eines Augenmotivs.
Sind Sicherheitsaugen und Augenmaschen dasselbe?
Nein. Sicherheitsaugen sind eingesetzte Bauteile; eine Augenmasche ist eine Masche oder Position im textilen Teil.