Was ist Kaschmir? – Die edle Faser einfach erklärt

Was ist Kaschmir? – Die edle Faser einfach erklärt

Kaum eine Faser klingt so sehr nach Luxus wie Kaschmir. Fein, weich, leicht, warm – und oft deutlich teurer als klassische Schurwolle. Doch was steckt eigentlich dahinter? Woher kommt Kaschmir, warum fühlt es sich so besonders an und ist ein hoher Preis automatisch ein Zeichen für gute Qualität?

Wenn Du gern strickst, häkelst oder einfach ein Faible für besondere Garne hast, lohnt sich ein genauer Blick. Denn Kaschmir ist eine faszinierende Naturfaser – allerdings auch eine, bei der Qualität, Verarbeitung und Pflege besonders wichtig sind.

Was genau ist Kaschmir?

Kaschmir ist eine besonders feine tierische Naturfaser, die aus dem weichen Unterhaar von Kaschmirziegen gewonnen wird.

Diese Ziegen leben traditionell in Regionen mit großen Temperaturschwankungen und sehr kalten Wintern. Damit sie diese Kälte überstehen, entwickeln sie unter ihrem gröberen Deckhaar eine unglaublich feine, isolierende Unterwolle.

Genau diese feine Unterwolle ist das begehrte Kaschmir.

Der Name geht auf die Region Kaschmir im Himalaya zurück. Heute wird Kaschmir jedoch in mehreren Ländern gewonnen, vor allem in Teilen Zentral- und Ostasiens.

Das Entscheidende ist dabei nicht einfach die Ziegenrasse oder die Herkunft, sondern vor allem die Qualität des feinen Unterhaares.

Warum ist Kaschmir so weich?

Der besondere Griff entsteht durch die außergewöhnlich feinen Fasern.

Je feiner eine Faser ist, desto weniger fühlt sie sich auf der Haut als einzelne Faser an. Grobere Wollfasern können bei empfindlichen Menschen ein leichtes Kribbeln oder sogar Kratzen verursachen.

Kaschmir dagegen fühlt sich meist:

  • sehr weich
  • glatt
  • leicht
  • warm
  • anschmiegsam
  • und fast ein wenig samtig an.

Ein gutes Kaschmirgarn kann sich schon beim ersten Berühren überraschend unspektakulär anfühlen. Der berühmte Kaschmir-Fluff entwickelt sich bei manchen Garnen erst nach dem Waschen und Tragen richtig.

Und genau deshalb gilt auch hier eine meiner liebsten Strickregeln:

Maschenprobe stricken – waschen – trocknen lassen – erst dann urteilen.

Kaschmir ist erstaunlich warm

Kaschmirfasern sind nicht nur fein, sondern können sehr gut Luft einschließen.

Diese kleinen Luftpolster wirken wie eine natürliche Isolierung. Dadurch kann Kaschmir sehr warm sein, obwohl das fertige Strickstück vergleichsweise leicht bleibt.

Das macht die Faser wunderbar für:

  • Pullover
  • Cardigans
  • Schals
  • Loops
  • Mützen
  • Stulpen
  • Tücher
  • hochwertige Babystrickstücke
  • leichte Winteraccessoires.

Gerade ein dünner Kaschmirschal ist ein schönes Beispiel dafür: Kaum Gewicht am Hals, aber trotzdem wunderbar kuschelig.

Warum ist Kaschmir so teuer?

Kaschmir gehört zu den kostbareren Fasern, weil pro Tier nur eine vergleichsweise begrenzte Menge geeigneter Unterwolle gewonnen werden kann.

Hinzu kommt, dass die feine Faser sorgfältig vom gröberen Deckhaar getrennt werden muss.

Grob gesagt besteht der Weg zum fertigen Kaschmirgarn aus mehreren Schritten:

  1. Gewinnung der feinen Unterwolle
  2. Reinigung der Rohfaser
  3. Trennung von grobem Deckhaar und feinem Flaum
  4. Sortierung nach Qualität
  5. Kardieren oder Kämmen
  6. Verspinnen
  7. gegebenenfalls Färben und Veredeln.

Vor allem die Sortierung und das Entfernen gröberer Haare beeinflussen die spätere Qualität enorm.

Deshalb kann es zwischen verschiedenen Kaschmirgarnen erhebliche Unterschiede geben.

Kaschmir ist nicht gleich Kaschmir

Ein hoher Kaschmiranteil allein sagt noch nicht alles über die Qualität eines Garnes aus.

Wichtige Faktoren sind unter anderem:

Faserfeinheit

Sehr feine Fasern fühlen sich besonders weich auf der Haut an.

Faserlänge

Längere Fasern lassen sich meist stabiler verspinnen und können weniger anfällig für herausstehende Fasern sein.

Anteil grober Haare

Je besser das feine Unterhaar vom gröberen Deckhaar getrennt wurde, desto angenehmer ist der Griff.

Spinnung

Ein locker gesponnenes Kaschmirgarn kann traumhaft fluffig sein, aber möglicherweise empfindlicher gegenüber Abrieb.

Zwirnung

Mehrfach gezwirnte Garne können stabiler sein als extrem locker aufgebaute Garne.

Verarbeitung

Auch Waschen, Färben und andere Veredelungsverfahren beeinflussen Griff und Haltbarkeit.

Deshalb kann ein hochwertiges Garn mit beispielsweise einem kleineren Kaschmiranteil durchaus angenehmer und langlebiger sein als ein schlecht verarbeitetes Garn mit sehr hohem Kaschmiranteil.

Reines Kaschmir oder Kaschmir-Mischgarn?

Beides hat seine Berechtigung.

100 % Kaschmir

Reines Kaschmir bietet Dir das volle Erlebnis dieser besonderen Faser:

Vorteile:

  • extrem weich
  • angenehm leicht
  • sehr gute Wärmeleistung
  • luxuriöser Griff
  • schöner weicher Fall.

Nachteile:

  • vergleichsweise teuer
  • kann empfindlicher gegenüber Reibung sein
  • kann zum Pilling neigen
  • benötigt sorgfältige Pflege.

Für einen Pullover, den Du viele Jahre tragen möchtest, solltest Du deshalb nicht nur nach maximaler Weichheit gehen.

Manchmal ist ein etwas stabiler aufgebautes Kaschmirgarn langfristig die bessere Wahl.

Kaschmir in Mischgarnen

Kaschmir wird häufig mit anderen Fasern kombiniert, zum Beispiel mit:

  • Merinowolle
  • Schurwolle
  • Seide
  • Baumwolle
  • Alpaka
  • Mohair.

Solche Mischungen können ausgesprochen sinnvoll sein.

Ein kleiner Kaschmiranteil kann einem Garn bereits mehr Weichheit und einen luxuriöseren Griff verleihen, während eine robuste Wollfaser gleichzeitig für mehr Stabilität sorgt.

Gerade für Alltagskleidung ist das oft eine wunderbare Lösung.

Kaschmir und Merino – was ist der Unterschied?

Kaschmir und Merino werden gern miteinander verglichen, weil beide Fasern für ihre Weichheit bekannt sind.

Der wichtigste Unterschied liegt zunächst beim Tier:

Merinowolle stammt vom Merinoschaf.

Kaschmir stammt von der Kaschmirziege.

Merinowolle besitzt häufig eine elastischere, wolligere Struktur. Dadurch eignet sie sich fantastisch für Pullover, Mützen, Sockenmischungen und zahlreiche Alltagsprojekte.

Kaschmir fühlt sich dagegen häufig noch feiner, leichter und luxuriöser an.

Für ein Kleidungsstück, das stark beansprucht wird, ist reine Kaschmirfaser jedoch nicht automatisch die beste Wahl.

Manchmal gewinnt im Alltag ganz klar ein gutes Merino-Kaschmir-Mischgarn.

Du bekommst dann Weichheit und Wärme vom Kaschmir und gleichzeitig mehr Elastizität und Stabilität durch die Wolle.

Kaschmir und Alpaka – wo liegt der Unterschied?

Alpaka ist ebenfalls weich, warm und luxuriös – fühlt sich aber anders an.

Alpakafasern besitzen häufig einen eher glatten, seidigen Charakter. Gestrickte Teile fallen dadurch wunderschön weich, können jedoch je nach Garn weniger elastisch sein.

Kaschmir wirkt dagegen oft noch etwas feiner und „pudriger“ im Griff.

Für ein fließendes Tuch kann Alpaka fantastisch sein.

Für einen hauchzarten Luxusschal ist Kaschmir kaum zu schlagen.

Und wenn Du ein Garn suchst, das beides kombiniert? Auch Mischungen aus Alpaka und Kaschmir können herrlich sein – allerdings schnell sehr warm.

Pilling bei Kaschmir – ist das ein Qualitätsmangel?

Nicht unbedingt.

Pilling bezeichnet kleine Faserkügelchen, die sich auf der Oberfläche eines Kleidungsstückes bilden.

Sie entstehen besonders dort, wo Stoffflächen aneinander reiben:

  • unter den Armen
  • an den Seiten eines Pullovers
  • unter Jacken
  • an Taschen
  • an Stellen, an denen Sicherheitsgurte oder Riemen scheuern.

Sehr weiche Fasern können zum Pilling neigen, weil einzelne Fasern aus dem Garnverband herauswandern und sich durch Reibung miteinander verfilzen.

Bei neuem Kaschmir kann anfängliches leichtes Pilling deshalb durchaus vorkommen.

Problematisch wird es eher, wenn ein Kleidungsstück extrem schnell und dauerhaft große Mengen Fasern verliert.

Ein Kaschmirkamm oder ein guter Wollrasierer kann helfen – allerdings solltest Du immer sehr vorsichtig arbeiten.

Welche Projekte eignen sich besonders gut für Kaschmir?

Kaschmir liebt Projekte, bei denen die Faser ihre Stärke zeigen kann: Weichheit, Wärme und Leichtigkeit.

Besonders schön finde ich:

Schals und Tücher

Hier spürst Du das Garn direkt an Hals und Gesicht. Genau dort spielt Kaschmir seine Weichheit aus.

Feine Pullover

Ein klassischer Kaschmirpullover ist nicht ohne Grund ein zeitloses Kleidungsstück.

Schlichte Schnitte funktionieren oft besonders gut, weil die Faser selbst im Mittelpunkt steht.

Mützen

Warm, weich und leicht – perfekt für empfindliche Stirn und Ohren.

Pulswärmer und Stulpen

Ein wunderbares kleines Projekt, wenn Du Kaschmir ausprobieren möchtest, ohne gleich die Garnmenge für einen kompletten Pullover zu kaufen.

Babystrick

Die Weichheit klingt verlockend. Achte hier allerdings unbedingt auf die Pflegeeigenschaften des jeweiligen Garns – denn Babykleidung muss im Alltag häufig gewaschen werden.

Für welche Projekte ist reines Kaschmir weniger geeignet?

Ich würde reines Kaschmir nicht automatisch für jedes Strickprojekt verwenden.

Weniger ideal ist es beispielsweise für stark beanspruchte Stücke wie:

  • klassische Alltagssocken
  • robuste Handschuhe
  • stark belastete Ellbogenbereiche
  • Hausschuhe
  • Taschen
  • häufig gewaschene Gebrauchsgegenstände.

Hier sind stabilere Fasern oder entsprechende Fasermischungen oft sinnvoller.

Luxus bedeutet eben nicht immer, die teuerste Faser zu verwenden.

Luxus bedeutet auch, die richtige Faser für das richtige Projekt auszuwählen.

Welche Nadeln passen zu Kaschmir?

Das hängt stark von der Garnkonstruktion ab.

Kaschmirgarne sind häufig weich und empfindlich. Deshalb können Nadeln mit sehr rauer Oberfläche unangenehm sein.

Holznadeln

Holz bietet etwas mehr Grip.

Das ist angenehm bei sehr glatten oder locker gesponnenen Garnen und gibt Dir beim Stricken viel Kontrolle.

Metallnadeln

Metallnadeln lassen die Maschen leicht gleiten.

Wenn Du eher fest strickst, kann das sehr angenehm sein.

Bei extrem feinen oder sehr lockeren Kaschmirgarnen solltest Du allerdings darauf achten, dass die Spitzen sauber verarbeitet sind und keine Fasern aufspalten.

Carbonnadeln

Carbon kann einen schönen Mittelweg bieten: leicht, stabil und häufig angenehm griffig.

Welche Nadel gewinnt?

Wie so oft beim Stricken gibt es nur eine vernünftige Antwort:

Diejenige, auf der sich Dein Garn und Deine Hände am wohlsten fühlen.

Die Maschenprobe ist bei Kaschmir besonders wichtig

Kaschmir kann sich nach der ersten Wäsche deutlich verändern.

Das Gestrick kann:

  • weicher werden
  • stärker aufblühen
  • fluffiger werden
  • etwas wachsen
  • sich entspannen
  • einen schöneren Fall entwickeln.

Deshalb solltest Du Deine Maschenprobe genauso behandeln wie das fertige Kleidungsstück.

Also:

stricken → messen → waschen → liegend trocknen → erneut messen.

Erst der zweite Messwert ist für Dein Projekt wirklich interessant.

Wenn Du diesen Schritt überspringst, kann aus dem perfekt sitzenden Pullover schnell ein sehr luxuriöses Zelt werden.

Wie wäscht man Kaschmir richtig?

Kaschmir mag eine sanfte Behandlung.

Die Pflegeempfehlung auf der Banderole hat dabei immer Vorrang.

Grundsätzlich gilt bei empfindlichen Kaschmirgarnen häufig:

  • lauwarmes oder kaltes Wasser verwenden
  • geeignetes Wollwaschmittel verwenden
  • nicht stark reiben
  • nicht wringen
  • möglichst geringe mechanische Belastung
  • vorsichtig ausdrücken
  • anschließend liegend trocknen.

Ein nasses Kaschmirteil solltest Du nicht einfach an den Schultern auf einen Kleiderbügel hängen.

Das zusätzliche Gewicht des Wassers kann das Strickstück verziehen.

Besser:

Auf ein Handtuch legen, vorsichtig in Form bringen und flach trocknen lassen.

Muss Kaschmir häufig gewaschen werden?

Nein – und genau das ist einer der angenehmen Aspekte vieler Naturfasern.

Ein Pullover muss nicht nach jedem Tragen in die Wäsche.

Oft reicht:

lüften.

Gerade Strickstücke aus hochwertigen tierischen Fasern profitieren davon, zwischen zwei Trageeinheiten etwas Ruhe zu bekommen.

So reduzierst Du mechanische Belastung und verlängerst möglicherweise die Lebensdauer Deines Lieblingsstückes.

Woran erkenne ich gutes Kaschmirgarn?

Nur durch Anfassen lässt sich Qualität nicht immer zuverlässig bestimmen.

Ein extrem weiches Garn im Laden muss nicht automatisch langlebiger sein.

Achte deshalb zusätzlich auf:

  • die genaue Materialzusammensetzung
  • die Garnkonstruktion
  • die empfohlene Nadelstärke
  • die Lauflänge
  • die Pflegehinweise
  • den vorgesehenen Einsatzbereich
  • transparente Herstellerinformationen.

Ein weiteres gutes Zeichen ist eine nachvollziehbare Beschreibung der Faser und ihrer Verarbeitung.

Und vor allem:

Lass Dich nicht ausschließlich von Worten wie „Premium“, „Luxury“ oder „Super Soft“ überzeugen.

Am Ende zählt das tatsächliche Garn.

Warum fühlt sich neues Kaschmir manchmal gar nicht extrem weich an?

Das überrascht viele.

Manche hochwertigen Kaschmirgarne wirken direkt vom Knäuel zunächst etwas kompakter oder weniger fluffig als erwartet.

Nach dem Waschen richten sich die feinen Fasern stärker auf und bilden den charakteristischen weichen Flaum.

Deshalb gilt:

Ein Kaschmirgarn solltest Du nach Möglichkeit erst nach einer gewaschenen Maschenprobe endgültig beurteilen.

Manchmal passiert beim ersten Bad genau dieser wunderbare Moment, bei dem aus einem unscheinbaren Maschenstück plötzlich dieses typische, wolkige Kaschmirgefühl entsteht.

Ist Kaschmir kratzfrei?

Für viele Menschen fühlt sich hochwertiges Kaschmir sehr angenehm an.

Eine Garantie für völlige Kratzfreiheit gibt es bei tierischen Fasern allerdings nicht.

Die Wahrnehmung hängt unter anderem ab von:

  • individueller Hautempfindlichkeit
  • Faserfeinheit
  • Garnkonstruktion
  • Verarbeitung
  • eventuell vorhandenen gröberen Fasern.

Wenn Du sehr empfindliche Haut hast, solltest Du das Garn vor einem größeren Projekt testen.

Eine kleine Maschenprobe einige Minuten am Hals oder an der Innenseite des Unterarms zu tragen, verrät oft mehr als zehn Produktbeschreibungen.

Kaschmir richtig aufbewahren

Kaschmir solltest Du sauber und trocken lagern.

Am besten liegend, damit sich das Kleidungsstück nicht verzieht.

Wichtig ist außerdem der Schutz vor Kleidermotten.

Hilfreich sind beispielsweise:

  • saubere, geschlossene Aufbewahrung
  • regelmäßige Kontrolle
  • Kleidungsstücke nur sauber einlagern
  • Schränke und Schubladen regelmäßig reinigen.

Denn für Kleidermotten ist ein edler Kaschmirpullover leider ebenfalls ein kleines Festmahl.

Ist Kaschmir nachhaltig?

Hier lohnt sich ein differenzierter Blick.

Kaschmir ist eine langlebige Naturfaser und hochwertige Kaschmirkleidung kann viele Jahre getragen werden.

Gleichzeitig können Herkunft, Tierhaltung, Weidemanagement, Verarbeitung und Lieferketten sehr unterschiedlich sein.

Wer bewusst kaufen möchte, sollte deshalb nicht allein auf das Wort „Kaschmir“ achten.

Interessant sind Informationen zu:

  • Herkunft
  • Tierwohl
  • Rückverfolgbarkeit
  • Produktionsbedingungen
  • Umweltstandards
  • Verarbeitung
  • Langlebigkeit des fertigen Garnes.

Ein hochwertiges Garn, das Du zehn Jahre gern trägst, ist etwas völlig anderes als ein kurzlebiges Kleidungsstück, das nur aufgrund eines günstigen Preises gekauft wurde.

Und damit sind wir wieder bei einem Grundsatz, der beim Stricken besonders schön funktioniert:

Qualität statt Quantität.

Kaschmir oder günstigeres Garn – was lohnt sich?

Nicht jedes Projekt braucht Kaschmir.

Und genau das macht diese Faser nicht weniger besonders.

Für einen robusten Alltagspullover kann eine gute Merinowolle sinnvoller sein.

Für Socken eignet sich ein stabiles Sockengarn besser.

Für einen großen Kuschelpullover kann Alpaka eine interessante Alternative sein.

Aber für diesen einen Schal, den Du jeden Winter trägst?

Für ein besonderes Geschenk?

Oder für einen Pullover, an dem Du monatelang arbeitest?

Dann kann Kaschmir genau die Faser sein, bei der Du bei jeder einzelnen Masche denkst:

Ja. Genau dafür stricke ich.

Fazit: Kaschmir ist Luxus – aber vor allem eine faszinierende Faser

Kaschmir begeistert durch seine außergewöhnliche Kombination aus Feinheit, Wärme und geringem Gewicht.

Es fühlt sich weich und edel an, lässt sich wunderbar verarbeiten und kann aus einem einfachen Strickprojekt etwas ganz Besonderes machen.

Aber Kaschmir verdient auch ein wenig Aufmerksamkeit.

Das Garn sollte zum Projekt passen, eine Maschenprobe ist Pflicht und bei Pflege sowie Reibung darfst Du etwas vorsichtiger sein.

Dann kann aus ein paar unscheinbaren Knäueln ein Lieblingsstück entstehen, das Dich viele Winter begleitet.

Und vielleicht ist genau das der schönste Luxus beim Stricken:

Nicht möglichst viel Garn zu besitzen – sondern mit Ruhe etwas zu erschaffen, das man wirklich liebt.

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